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Fokussierter Ultraschall (HIFU) im europäischen Ausland als Therapie bei Prostata-Krebs (PCa) anerkannt:

 

Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie setzt auf schonende Krebsbehandlung

 

HEIDELBERG (03.03.2010) - Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie gilt in Deutschland als Vorreiter, wenn es um die Einführung neuer, schonender Behandlungsmethoden bei Prostata-Erkrankungen geht. Schon seit über acht Jahren behandeln Urologen um den Teamchef Dr. med. Joachim-Ernst Deuster das Prostata-Karzinom mit hochfokussiertem Ultraschall (HIFU), ein Verfahren, das mittlerweile im europäischen Ausland als Therapie anerkannt ist.

Prostata-Krebs ist bei Männern die häufigste Krebserkrankung. Jedes Jahr erkranken 40.000 Männer an einer bösartigen Wucherung der Prostata. Als konventionelle Therapien werden Radikaloperation, Bestrahlung auch mit implantierten Seeds oder Hormontherapie angeboten. Mit der Radikaloperation sind meist erhebliche Nebenwirkungen verbunden: es drohen Inkontinenz und Impotenz.
Mit dem Ultraschall-Behandlungsgerät vom Typ Sonablate 500 des amerikanischen Unternehmens Focus Surgery ist es jedoch möglich, die Therapie in kürzester Behandlungszeit, schonend für das Allgemeinbefinden des Patienten und praktisch frei von Nebenwirkungen durchzuführen.
Auch im Ausland hat man die Vorteile der unblutigen, schonenden PCa-Behandlung mit Ultraschall erkannt: So gab die französische Gesellschaft für Urologie (AFU) unlängst eine Empfehlung für die Behandlung uro-onkologischer Erkrankungen heraus. Nach systematischer Literaturauswertung wird demnach die HIFU-Therapie als Primärtherapie des Prostata-Karzinoms bei Patienten empfohlen, die über 70 Jahre als sind und die eine Lebenserwartung von mindestens sieben Jahren haben; bei jüngeren Patienten, wenn eine vergleichbare Morbidität vorliegt bzw. wenn ein Tumorstadium von T1 bis T2 vorliegt. Der Gleason-Wert sollte bei max. 7 liegen und der PSA-Wert unter 15 ng/ml. Ebenso ist HIFU inzwischen in England und Italien ein gängiges Therapieverfahren.
"Je nach individuellem Befund kann eine Laserbehandlung der Prostata zur Volumenreduktion sowie zur Vermeidung eines Harnverhaltes etwa drei bis vier Wochen vor der HIFU-Behandlung sinnvoll sein", ergänzt Dr. Thomas Dill, Mitgeschäftsführer der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie.
Bei der HIFU-Therapie wird dem leicht narkotisierten Patienten ein Ultraschallkopf in den Enddarm eingeführt, der impulsartig Ultraschallwellen von vier Megahertz aussendet. Dieser Schall durchdringt das Gewebe ohne jegliche Verletzung. Da mehrere Schallwellen gleichzeitig ausgesandt werden, die wie bei einem Hohlspiegel in einem Brennpunkt zusammenlaufen, kommt es dort zu einer Aufheizung von bis zu 100° Celsius. Das getroffene Krebsgewebe stirbt ab. Rechnergesteuert durchläuft der Ultraschall-Brennpunkt die ganze Krebsgeschwulst.
Die Therapie dauert nur wenige Stunden, und der Patient kann die Klinik nach kurzer Zeit, meist schon am Folgetag, wieder verlassen. "Der große Vorteil unserer Behandlungsmethode ist, dass den meisten Patienten ihre sexuelle Potenz erhalten bleibt", berichtet Dr. med. Joachim-Ernst Deuster, HIFU-Pionier in Deutschland und Gründer der Heidelberger Spezialklinik. Seit August 2002 habe man hier mit der HIFU-Methode und dem Sonablate 500 über 500 PCa-Patienten behandelt.

 

Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten.


Kontakt zur Klinik:

Klinik für Prostata-Therapie GmbH im :medZ
Bergheimer Straße 56a
D-69115 Heidelberg
Tel. 06221 / 65085-0
Fax 06221 / 65085-11
E-Mail: Dr.Deuster@prostata-therapie.de
Internet: www.prostata-therapie.de


Kontakt für die Presse:

agentur pressekontakt.com
Ringstraße 16
D-69251 Gaiberg
Tel. 06223 / 46614
info@pressekontakt.com


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09.02.2010


Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie erweitert ihr Behandlungsspektrum:


Beckenboden-Therapie mit Magnetfeld-Stimulation / Extrakoporale Magnetinnervation (ExMI) stimuliert Nerven und Muskeln / Männer und Frauen profitieren von NeoControl-Therapie gegen Inkontinenz


HEIDELBERG - Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie im Medizinischen Zentrum Heidelberg-Bergheim (:medZ) hat sich seit über 15 Jahren auf schonende Diagnose- und Therapieverfahren bei Prostata-Erkrankungen spezialisiert. Neu im Behandlungsspektrum ist die so genannte extrakoporale Magnetinnervation (ExMI). Sie wird gegen Erkrankungen im Beckenbodenbereich eingesetzt und bekämpft Formen von Muskelschwäche, die zu Inkontinenz und Sexualstörungen führen kann.
Klinikchef Dr. Joachim-Ernst Deuster gilt als Pionier im Bereich der schonenden Prostata-Diagnose und Therapie und nennt die wichtigsten Vorteile des Verfahrens: "Der Patient oder auch die Patientin sitzt bequem auf einem Sessel, ist dabei völlig normal gekleidet und wird von der Sitzfläche her mit Magnetimpulsen behandelt". Man spürt lediglich ein leichtes, rhythmisches Kribbeln im Beckenbereich - ein Zeichen dafür, dass die Nerven die elektromagnetischen Impulse aufnehmen und mit leichten Muskelkontraktionen reagieren. "Das führt zu einem passiven Trainingseffekt im Beckenboden", erklärt Urologe Dr. Thomas Dill, Mit-Geschäftsführer der Klinik für Prostata-Therapie. Die Muskeln werden gestärkt, ihre Funktion wird von Sitzung zu Sitzung wieder hergestellt.
Die Behandlung geht meist wenige Wochen und wird zwei bis drei mal pro Woche durchgeführt. Jede Sitzung dauert etwa 30 Minuten, inklusive einer Pause von 10 Minuten. Zur Unterstützung der Therapie kann ein konventionelles krankengymnastisches Beckenboden-Training parallel durchgeführt werden.
Das Verfahren wirkt auch bei Harn- und Stuhlinkontinenz so wie bei einer Reihe von Sexualstörungen, die ihre Ursache in einer Beckenboden-Erkrankung haben. Da dies auch bei Frauen eine große Rolle spielt, beispielsweise bei Harninkontinenz nach einer Schwangerschaft, wird die Klinik für Prostata-Therapie zunehmend auch für Frauen eine interessante Anlaufstelle.

Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten.

Kontakt zur Klinik:

Klinik für Prostata-Therapie am Brückenkopf GmbH
Bergheimerstraße 56a
D-69115 Heidelberg
Fon +49 (0)6221/650850
E-Mail: Dr.Deuster@prostata-therapie.de
Internet: www.prostata-therapie.de

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06.05.2009


Heidelberger Arbeitskreis für biopsiefreie Diagnostik gegründet:


Risiko der Prostata-Diagnostik mindern


Stanz-Biopsien mit hohem Risiko / Neuer Arbeitskreis als interdisziplinäres Podium gegründet / Netzwerk deutscher Spezialisten in Heidelberg

HEIDELBERG - In Heidelberg wurde vergangene Woche von namhaften Experten der Urologie und der Diagnostik ein Arbeitskreis gegründet, der sich zum Ziel gesetzt hat, unterschiedliche medizinische Fachbereiche zu vernetzen, um neue Methoden zu entwickeln und Erfahrungen mit der biopsiefreien Prostata-Diagnostik auszutauschen.Der Prostatakrebs (PCa) ist eine bösartige Tumorerkrankung, die vom Drüsengewebe der Vorsteherdrüse (Prostata) ausgeht. In Deutschland sterben knapp drei von 100 Männern an Prostatakrebs. Eine frühzeitige Erkennung des Tumors mindert die Gefahr, an dem Tumor auch zu sterben. Um endgültige Gewissheit zu erhalten, ob die Prostata von einem Karzinom befallen ist, wird in der Regel nach entsprechenden Blutuntersuchungen und ergänzender Ultraschall-Diagnose eine Biopsie durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine Gewebe-Entnahme, die zwar zum Standard gehört, aber nicht unumstritten ist. Häufig sind drei oder mehr Stanzbiopsien, bei denen jeweils bis zu 30 Stanzen aus der Prostata entnommen werden, notwendig, um ein Prostata-Karzinom zu diagnostizieren. "Dabei kann es zu bakteriellen Einschwemmungen in die Blutbahn kommen, die auch zu einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung führen kann", warnt der Urologe Dr. Joachim-Ernst Deuster aus Heidelberg. "Wird ein Prostata-Karzinom mit der Biopsienadel getroffen, besteht die Gefahr einer Tumor-Zellaussaat. Zudem können so genannte Zytokine freigesetzt werden, die das Wachstum und die Metastasierung des Prostatakarzinoms fördern können." Der Urologe ist Leiter der privaten Klinik für Prostata-Therapie und hat sich auf schonende Prostata-Behandlungen spezialisiert.
"Zu einer schonenden Prostata-Therapie gehört auch eine schonende Diagnostik", meint Deuster. Er sieht in der Branche einen enormes Informationsdefizit. Und so gründete er vergangene Woche in Heidelberg den "Arbeitskreis biopsiefreie Diagnostik", zu dem namhafte Experten aus den Bereichen zellulärer Diagnostik, molekulare Pathologie und Magnet-Resonanz-Spektroskopie aus ganz Deutschland zusammen kamen. Gemeinsam mit Experten der Labormedizin diskutierten sie Möglichkeiten, wie man das Risiko einer Biopsie mindern kann - beispielsweise durch ganz neue, vielversprechende Methoden. Dazu zählen die Echtzeit-Elastographie der Prostata, das Cholin-PET/CT (Cholin-Positronen-Emissionstomographie / Computertomographie) - ein neuartiges, bildgebendes Kombinationsverfahren der Nuklearmedizin - und die MR-Spektroskopie.
"Wir wollen erfahrenen und praktisch tätigen Fachärzten ein Informationspodium bieten", nennt Dr. Joachim-Ernst Deuster eines seiner Ziele. "Urologen und Spezialisten der Zellanalytik sowie der bewährten bildgebenden Verfahren wie der Computer-Tomographie wollen gemeinsam durch eine enge fachliche Vernetzung nach Möglichkeiten suchen, die Treffsicherheit bei der Suche nach einem Prostata-Karzinom zu erhöhen bzw. ein Karzinom mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen", ergänzt der Urologe Dr. Thomas Dill aus Heidelberg. Vor allem gehe es darum, die Biopsie so weit wie irgend möglich zu vermeiden, um das Risiko für Patienten zu minimieren.
Der Arbeitskreis wird sich künftig regelmäßig treffen und ist für Spezialisten aller Fachrichtungen offen.

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22.12.2008


Schonende Diagnostik kann künftig die Prostata-Biopsie ersetzen:


Klinik für Prostata-Therapie setzt auf Echtzeit-Elastographie


HEIDELBERG - Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie hat sich seit rund 15 Jahren auf schonende Therapieverfahren bei Prostata-Erkrankungen spezialisiert. Zur Ultraschall-Behandlung bei Prostata-Krebs mit dem HIFU-Verfahren und zur Greenlight-Power-Laser-Bestrahlung bei der gutartigen Variante kommt die Echtzeit-Elastographie als schonendes, diagnostisches Verfahren bei Prostata-Krebs.
Der Urologe Dr. Joachim-Ernst-Deuster gilt in Deutschland als Pionier bei schonenden Prostata-Therapie-Verfahren. Bei der bösartigen Prostata-Vergrößerung, dem Prostata-Karzinom, setzte Deuster als erster in Deutschland auf hochfokussierten Ultraschall nach dem HIFU-Prinzip. Hierbei wird die Prostata von einer Sonde, die in den Enddarm eingeführt wird, so mit Ultraschall bestrahlt, dass das Tumorgewebe sich gezielt erhitzt und zerstört wird. "Zu einer schonenden Prostata-Therapie gehört aber auch eine schonende Diagnostik", meint der Heidelberger Urologe. Während in der Branche meist eine Gewebeprobe aus der Prostata entnommen wird - Urologen sprechen hier von einer Biopsie - lassen sich Tumorzellen auch im Blut nachweisen. Und mehr noch: Per Ultraschall kann man völlig unblutig und ohne Gewebe-Entnahme die Tumor-Areale ausmachen, die härter als das umgebende, gesunde Gewebe sind. Dazu führt der Urologe rektal über den Enddarm eine Spezialsonde ein und setzt die Prostata damit von Hand leicht unter Druck. Durch eine leichte Kompression und Dekompression und das gleichzeitige Beschallen mit Ultraschall entsteht ein spezielles Echo, bei dem der Tumor auf dem Bildschirm als dunkle oder dunkelblaue Fläche erscheint. "Wir waren in der Metropolregion die ersten, die auf das vielversprechende Verfahren der Echtzeit-Elastographie in der Urologie gesetzt haben", erklärt Dr. Joachim-Ernst Deuster. Mehr als 300 Patienten seien in der Klinik für Prostata-Therapie seit Februar dieses Jahres erfolgreich mit dem Hitachi-Gerät untersucht worden. Es berechnet die relative Elastizität des Gewebes und legt diese Information als farbige Maske über das konventionelle Ultraschall-Bild. Starre Strukturen wie Tumor-Areale erscheinen blau und die leichter verformbaren, gesunden Strukturen rot.
Ist ein Elastrographie-Befund auffällig und geben auch die Blutuntersuchungen Anlass zur weiteren Untersuchung, kooperiert Deuster mit radiologischen Instituten in Stuttgart und Offenbach, um dort die Prostata-Drüsen mittels Magnetresonanz-Spektroskopie (MR-Spektroskopie) weiter untersuchen zu lassen. Erste Ergebnisse, so erklärt Dr. Thomas Dill von der Prostata-Klinik im neuen Medizinischen Zentrum Heidelberg-Bergheim, sprechen von einer guten Übereinstimmung der Elastographie- und der MR-Befunde. Es werde nicht lange dauern, bis man vermutlich ganz auf die unangenehme und oft risikobelastete Biopsie verzichten könne.

 

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