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Diagnose und Therapie



Patienteninfos

Andere Formen der schonenden Prostata-Therapie

Die gutartige Vergrößerung der männlichen Prostata-Drüse bezeichnet man medizinisch als "benigne Prostatahyperplasie", abgekürzt BPH. In unserer Klinik behandeln wir BPH medikamentös sowie mit unterschiedlichen Verfahren, die wir je nach individuellem Befund nach ausgiebiger Untersuchung und Beratung auswählen.

Mikrowellen-Thermotherapie unter Anwendung der ProstaLund-Methode (PLFT)

Die ProstaLund-Methode ist eine weiterentwickelte Mikrowellen-Thermotherapie. Durch einen in die Harnröhre eingeführten Behandlungskatheter werden die Beschwerden verursachenden Teile des Prostata-Gewebes mit Mikrowellen erwärmt und damit zerstört

Transurethrale Nadelablation (TUNA)

Das Prostatagewebe wird unter Schonung der Harnröhrenschleimhaut durch zwei sehr dünne Nadeln, die parallel zum Gewebe eingeführt werden, mittels Hochfrequenz-Strom behandelt. Dabei entstehen im Gewebe Temperaturen bis 98° C, die zu einer Schrumpfung des Gewebes führen.

Die Greenlight-Laser-Therapie

Die jüngste Entwicklung bei der Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen (Benigne Prostata-Hyperplasie, BPH) ist die eines Spezial-Lasers, der im Gegensatz zu den bisherigen Lasersystemen eine Wellenlänge von 532 nm hat. Dieser so genannte Greenlight Power Laser mit seiner besonders hohen Leistung von 120 Watt hat den großen Vorteil, dass Licht dieser Wellenlänge optimal von Blutgefäßen und blutreichem Gewebe absorbiert wird. Das Verfahren wurde in Deutschland erstmals an unserer Klinik eingesetzt. Mit dem Power-Laser ist praktisch jede Prostata-Größe behandelbar (=> mehr Informationen).

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